Datenbanken - Replikation, je nach Implementierung, dient mehreren Zielen:
Ausfallsicherheit
Load Balancing
Schnelles Arbeiten an mehreren Standorten mit lokalen Replikationen
Sicherheit gegen Bedienungsfehler
Diese Konzepte erfordern höchst individuelle Replikationstechnik, die speziell konfigurierbar sein muß:
Ausfallsicherheit - Hierzu bedarf es kontinuierlicher, synchroner oder asynchroner Replikation zwischen mindestens zwei Datenbanken, und entsprechender Intelligenz bei den Clients. Sie müssen automatisch auf die Ersatz - Datenbank umschalten, falls die primäre Datenbank ausfällt. Alternativ kann man die beiden Datenbankserver so konfigurieren, daß die IP-Nummer übernommen wird, siehe Abschnitt 10.7. Grundproblem hierbei ist die Umschaltzeit, die mindestens einige Sekunden beträgt, in Einzelfällen per Hand erfolgen muß, je nach auftretendem Fehler (Softwarefehler, Hardwarefehler)
Load Balancing - erfordert synchrone Replikation, da jede der Datenbanken stets dasselbe Resultat liefern können muß. Hierbei wird ein Load - Balancer als SPOF (Single Point of Failure) den Datenbanken vorgeschaltet, siehe Kapitel 22. Eine Alternative liegt in intelligenten Clients, z.B. im JAVA oder ODBC - Treiber auf den Workstations, der wie ein RAID - System arbeitet. Was RAID für Festplatten ist, ist dieser JAVA - Treiber hier für SQL - Datenbanken: Abschnitt 11.23.
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