| Linux Solution GuideTM | ||
|---|---|---|
| Zurück | Kapitel 3. Freie Software, Entstehung, Organsiation, Hilfen, Support, Dokumentationen | Weiter |
Die wichtigste aller UNIX Libraries ist die GNU Library, auch bekannt unter glibc. Libraries enthalten kleine, vorkompilierte Codefragmente, die - beim Compilierungsprozess zusammengesetzt - ein fertiges Binary ergeben. Sie ist entsprechend folgenden Standards konform programmiert: ISO C 99, POSIX.1c, POSIX.1j, POSIX.1d, Unix98, Single Unix Specification. Sie ist unter www.gnu.org/software/libc/ zu finden, und wird dort auch betreut. Sie ist die Basis aller Alle C - Programme, inclusive dem Linux Kernel selber, sind mit Hilfe der GLIBC programmiert, und untrennbar miteinander verbunden. Was die GLIBC besonders auszeichnet, ist die Internationalisierung - UNICODE - Fähigkeit, die Unabhängigkeit der Architektur des Rechners (32/64 Bit, big/little-endian). Diese Fähigkeit in Verbindung z.B. mit der Library PANGO (Internationalisierung für GNOME), siehe www.pango.org hat in Asien und Indien für einen riesigen RUN auf Linux gesorgt. Alle asiatischen Staaten wechseln nun von Microsoft zu Linux, darunter China, Japan, Kora, Singapur. Der erste Editor, der gleichzeitig alle Sprachen beherrschte (incl. rechts nach links ...) ist EMACS.
Auf gnu.org findet man auch diejenigen Personen, die sich um die Fehlerbeseitigung und Weiterentwicklung der GNU Library in der Programmiersprache "C" kümmern. Diese sind Ansprechpartner ausschließlich für C/C++ - Programmierer die Libraries für Softwarepakete in C oder C++ selber programmieren.
Hier trifft man zum ersten Male auf etwas, was typisch für alle OpenSource Entwicklungen ist. Ein CVS - System zur Verwaltung der Quellcodes, eine BUG- Tracking Software, meistens BUGZILLA, zu finden unter bugzilla.Mozilla.org vollständige Dokumentation zu der C - Library, ein Diskussions - Forum, eine Mailing - Liste, eine Zusammenstellung der üblichen Fragen (FAQ genannt), und viele Hinweise, wie man selber nach Fehlern suchen kann, bevor man in der Mailing - Liste die Programmierer belästigt, bzw. diese an die Entwickler meldet. Wer sich nicht mit C, C++, Debugging und Libraries in C auskennt, hat hier nichts zu suchen. Da die GNU Libc die Standard - Library ist, auf welche alle anderen Libraries und Programme zurückgreifen, gibt es besondere Styleguides. Diese sind besonders umfangreich für den Quellcode des GCC - C - Compilers.
Wer herausfinden möchte, welche GLIBC installiert ist, wer diese kompiliert hat, u.s.w. braucht einfach nur die Library wie ein Programm aufzurufen:
$ /lib/libc.so.6
GNU C Library stable release version 2.3.1, by Roland McGrath et al.
Copyright (C) 2003 Free Software Foundation, Inc.
This is free software; see the source for copying conditions.
There is NO warranty; not even for MERCHANTABILITY or FITNESS FOR A PARTICULAR PURPOSE.
Compiled by GNU CC version 3.2.2 (Mandrake Linux 9.1 3.2.2-2mdk).
Compiled on a Linux 2.4.21 system on 2003-02-18.
Available extensions:
GNU libio by Per Bothner
crypt add-on version 2.1 by Michael Glad and others
linuxthreads-0.10 by Xavier Leroy
BIND-8.2.3-T5B
libthread_db work sponsored by Alpha Processor Inc
NIS(YP)/NIS+ NSS modules 0.19 by Thorsten Kukuk
software FPU emulation by Richard Henderson, Jakub Jelinek and others
Report bugs using the 'Glibcbug' script to <bugs@gnu.org>.
Dasselbe funktioniert auch mit allen anderen Libraries, die unter Linux
existieren.| Zurück | Inhaltsangabe | Weiter |
| Freie Software, Entstehung, Organsiation, Hilfen, Support, Dokumentationen | Nach oben | Linux - Libraries verstehen, Probleme beseitigen |