Linux ist nicht mit Windows zu vergleichen. Es ist ein völlig anderes Konzept, nämlich das einer Event-Maschine, die auf viele hunderttausend Datenströme oder Events (Maus, Tastatur, Seriell) schnell und flexibel reagieren kann, und das sogar in Echtzeit. Software - Updates, Patches, Neuinstallationen erfordern kein neues Booten, also keine Unterbrechung der Dienste. Linux ist "by design" ein hochverfügbares System, und darüber hinaus noch ausfallsicher. Ein erfahrener Unix/Linux Administrator versteht es, einen Server jahrelang ohne auch nur einen reboot in Gang zu halten. Darüber hinaus ist in Linux riesiger Baukasten an Libraries in C, PERL, PHP, C++, Python, Ruby, ... enthalten, der für inzwischen fast jedes Problem eine fast fertige Lösung enthält, angefangen von Kreditkarten - Nummernprüfung für SHOPs, Datenbanken, bis hin zu unzähligen Web-Anwendungen. Die eigentlichen Qualitäten jedoch liegen im Verborgenen. Hier nun ein Überblick über die besonderen Features von Linux gegenüber NT:
Alle Dienste können komplett neu konfiguriert werden, ohne daß der Betrieb unterbrochen wird, bzw. User sich neu am System anmelden müssen (Filersever). Das Signal-Handling - System (signal.h) ermöglicht dies z.B. mit einem einfachen Kommando: "killall -HUP smbd", oder "killall -HUP httpd". So werden Datenbankserver mit tausenden von Usern im laufenden Betrieb umkonfiguriert, ohne daß User und Anwendungen etwas davon merken. Siehe auch Abschnitt 4.2.9
Updates für Libraries, Programme im laufenden Betrieb möglich, sogar Kernel - Patches im laufenden Betrieb sind möglich.
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