Arbeitsblätter zur Spieltektonik

Die entscheidende Erkenntnis, das die Ausgestaltung der Regelwerke eines Spiels den Spielreiz und Spielmo­tivation, die Dynamiken letztendlich ausmachen, ermöglichte erst die exakte Wissenschaft der Spieltektonik. Diese ermöglicht so eine Ausgestaltung von Arbeits – Produktions- und Verkaufsprozessen, die neue Mög­lichkeiten der „spielerischen Kundenbindung“ bzw. „spielerischen Mitarbeiterbindung“ an das Unternehmen offenbart. Spieltektonik bietet die analytischen Werkzeuge, solche Spieldynamiken selber „konstruieren“ zu können, indem sie die Dynamiken innerhalb des Denkens und die Art der sinnlich/prozessual/logischen Ver­kopplung der Individuen miteinander berücksichtigt. 

Arbeitsblätter mit „U“ betreffen Unternehmen und inter­ne Organisation, „M“ behandelt Marketing-und Verkaufsprozesse, „J“ juristische Lösungen. Hier nun eine Auswahl aus ca. 250 lehrrei­chen, tatsächlich so stattgefundenen Beispielen (Ross und Reiter bekannt), die wesentliche Aspekte der Spiel­tektonik und den Charakter von Spiel in Unternehmensprozessen, Kundenbindungsspielen, Marketing be­wusst machen.

Zunächst einige einführenden Texte zur Spieltektonik:

Wie die Spieltektonik entstanden ist, Seminare zur Wissenschaft der Spieltektonik:

Spieltektonik-Gestaltungselemente, Spieltektonik-Kurzeinführung und Spieltektonik-Seminare

Manche Arbeits- oder Gebrauchsanweisungen verwirren nur. Andere hingegen enthalten nur wenige Worte, und man weiss genau, was zu tun ist. Woran das liegt, nämlich in den unterschiedlichen mentalen Modellen, die zugrunde gelegt werden, beschreibt dieses Abstract hier:

Spieltektonik-Führen durch Klarheit!

Führungsstrategien und Verhandlungsstrategien kann man auch unter spielstrategischen Gesichtspunkten be­trachten. Welchen mentalen Modellen folgt Mitarbeiter, welche Strategien selegiert er in welchen Kontexten, warum verhalten sich manche Mitarbeiter kooperative, warum herrscht in manchen Abteilungen Abteilungs- / Zuständigkeitsdenken, warum werden Prozesse blockiert, Veränderungsprozesse radikal abgelehnt? Eine klei­ne Auswahl von Methoden, Prozesse wieder in Gang zu bringen:
Spieltektonik-Verhandlungsstrategien und Prozessdesign
Die Spieltektonik ist im Prinzip die Umkehrung der Spieltheorie. Gegeben ist eine gewünschte Dynamik, ge­sucht sind die Regelwerke, die diese in einem bestimmten Kontext erzeugen. Hier zuerst die „klassischen“ Grundlagen: Gegeben sind die Regelwerke und der Kontext, gesucht sind die Dynamiken:

Spieltektonik-Geschichte der Spieltheorie

Spieltektonik beschreibt die Gestaltung von Regelwerken, die begeistern, die Menschen zusammenführen, diese kooperative Strategien im Miteinander selegieren lassen. Hier ein Einstieg in die Prinzipien, wie man Menschen mit Verstand dahin bringt, überwiegend kooperatives Verhalten zu zeigen:

Spieltektonik-Kooperative Unternehmensregelwerke

Communities, Teams, Unternehmen zeigen mitunter merkwürdige Eigendynamiken, Steigerungsdynamiken und widrige Dynamiken. Hier sind in hochkomprimierter Form die häufigsten Muster von Dynamiken be­schrieben, wie sie typischerweise auftreten:

Spieltektonik-Rolle des Spielmachers in einer Community

Spieltektonik für Vertrieb, Verkauf, Marketing. Hier sind einige authentischen Fallbeispiele beschrieben, die aufzeigen, dass die typischen Weisheiten, die so allgemein verbreitet werden, wie man wohl am besten ver­kaufe, einfach falsch sind. Und zwar so falsch, dass man sich überlegen sollte, ob man nicht von diesen Kory­phäen, allesamt sehr erfolgreiche Querdenker, nicht noch viel lernen kann. Verkaufsprozesse sind komplex und haben viel mit Spieltheorie gemeinsam. Sogar die Kommunikation kann man als Sprachspiele auffassen. Der letzte Schrei sind Kundenbindungsspiele, die, obwohl das Produkt recht uninteressant sind, durch Spiele drumherum das Produkt für den Kunden viel attraktiver machen. Wie dass allgemein und im Speziellen, z.B. für Callcenter funktioniert, beschreiben ein paar Beispiele:

Spieltektonik-Verkauf und Marketing

Spieltektonik beschreibt psychologisch überaus raffinierte Mechanismen der Menschenführung. Diese Bei­spiele zeigen, dassz.B. die klassische Trennung von „intrinsicher“ und „extrinsischer“ Motivation einfach nur Blödsinn ist. Diese Klassifizierung nehmen Menschen vor, die von Menschenführung im Grunde keine wirk­liche Ahnung haben. Es beginnt mit einer erfundenen Geschichte von Tom Sawyer, die eines der archaischen Prinzipien, das Prinzip Agonalität (von griech. Agône, der Wettstreit) ausnutzt, um ein Bedürfnis zu wecken. Die Erklärungen zu den Hintergründen finden sich teilweise in den Psychodynamischen Gesetzen, aber auch in Rolle des Spielmachers, siehe oben. Darin sind ein kleiner Teil der „Spieltektonischen Gestaltungselemen­te“ zur Konstruktion von Dynamiken beschrieben.
Viel Spass!

Allgemeine Beispiele zu Spieltektonik:

Arbeitsblatt -1 „Halbversion von Spielen“

Arbeitsblatt 0 „Zitate zum Spiel!“

Arbeitsblatt 43: „Der Bucklige“


Marketing/Verkauf - Beispiele:

Arbeitsblatt UM66: „Handelsvertreter für Schuhe“

Arbeitsblatt UM17: „Telefonakquise überflüssig!“ - Umkehrung des Kontrollflusses, Hollywood-Prinzip

Arbeitsblatt UM37: „Textilmillionär durch verborgene Schrift“ - Sprachspiel

Arbeitsblatt UM42: „Würth-Ich will, dass Du mit Kunde kommunizierst!“

Arbeitsblatt UM35: „Der tote Esel“

Arbeitsblatt UM6: „The Body Shop“ - Verkaufsspiel

Arbeitsblatt UM38: „Privates Restaurant“

Arbeitsblatt UM20: „Marketinggesteuerte Unternehmen“ - Kaltakquise Versicherung

Arbeitsblatt UM21: „Immobilien zum doppelten Marktwert verkaufen“

Arbeitsblatt UM22: „Erfolgreicher Autoverkauf“

Arbeitsblatt UM31:„Café macht direkten Konkurrenten pleite!“

Arbeitsblatt UM16: „Verkauf von PC's in Bruchbude“

Arbeitsblatt UM52:„Umkehrung der Bezahlung“ - Ein Geniestreich in Unternehmensstrategien

Arbeitsblatt M27: „Terpentin - „Bundeskanzlermischung“ - „Unternehmen MAGNETISCH machen“

Arbeitsblatt M51: „Über den Mut, anders zu denken!“

Arbeitsblatt UM54:„Dr. Hetterich-Alkohol“ - Raffinierte Marktlücke in Apotheken entdeckt

Arbeitsblatt UM58:„Backpulver“ - ein Revival nach 150 Jahren in den U.S.A.

Arbeitsblatt UM5a: „Die Versteigerung“ - Spieldynamiken von Verkauf und Versteigerung

Arbeitsblatt UM8: „Grieche Schwabing“ - Werbespiel

Arbeitsblatt UM10: „Holztrocknung“ - Marketingspiel

Arbeitsblatt UM28: „Cross Marketing“ - Synergien


Unternehmens/Organisations – Beispiele:

Arbeitsblatt UM64: „Mitarbeiter dürfen Spielzeug für Unternehmen anschaffen!“

Arbeitsblatt 74: „Syntegration, Syntegrity“ - Schnelle Entscheidungsfindung bei komplexen Problemen

Arbeitsblatt 76: „Flowteam“® - Schnelle Entscheidungsfindung bei komplexen Problemen

Arbeitsblatt 75: „Paradoxe Intervention“ - Methoden zur Kompensation emotionaler Befindlichkeiten

Arbeitsblatt U3: „Tom Sawyer“ - Spielreiz überwindet Reaktanz

Arbeitsblatt U11: „Parkplatz einer Universität“ - Verbotsspiele

Arbeitsblatt U4: „Motivationsspiel für Verbesserungen“

Arbeitsblatt UM7: „Die Erde ist eine Google“ - Sprachspiel

Arbeitsblatt U12: „Beobachter und Beobachteter“ - Sehen und gesehen werden

Arbeitsblatt U13: „Rotationssysteme“ - Kommunikationsspiele

Arbeitsblatt U14: „Zusammenarbeit fördern“

Arbeitsblatt U5: „Das Prinzip Agonalität“

Arbeitsblatt U15: „Kontrollsysteme gegen Betrug“

Arbeitsblatt U52: „Handel mit Programmierfehlern“

Arbeitsblatt U18: „Zahlengläubigkeit - Verschwendung eindämmen“ - Eitelkeiten im Unternehmen

Arbeitsblatt U19: „Einführung eines ERP-Systems“ - Verschwendung pur!

Arbeitsblatt UM61: „Citybank Unternehmenskultur – Kundenfreundlichkeit

Arbeitsblatt U67: „Fehlerkultur“ in Unternehmen

Arbeitsblatt U65: „Führen mit Zielvorgaben“ - Warum Zielsetzungen nicht funktionieren


Juristische/Organisatorische Beispiele:

Arbeitsblatt J0: „Der Paragraphenreiter!“ 

Arbeitsblatt J1: „Pünktlichkeitsspiel“ - Bei-Spiel zu Selbstbindungsvertrag

Arbeitsblatt J53: „Ausgrenzungsdynamiken in Gemeinschaften“

Arbeitsblatt J55 „Öffentlicher Dienst“

Arbeitsblatt J9: „Gerechtes Teilen“ - Schrittweise Einführung in Teilungsspiele

Arbeitsblatt J59: „Einführung einer neuen Unternehmenskultur“

Arbeitsblatt J47: „Beschleunigung von Bauarbeiten“

Arbeitsblatt J74: „Entmietung“

Arbeitsblatt J48: „Nick Russo“ - Selbstbindungsvertrag

Arbeitsblatt J63: „Kündigung vs. Unternehmenskultur“

Arbeitsblatt J25: „Extreme Projecting“ - Komplexer Selbstbindungsvertrag